Woher stammen die Wörter „Drucker“ und „Fotokopierer“?

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Photo imprimante

Der Begriff „Drucker“ leitet sich vom Verb „drucken“ ab und bezeichnet das Übertragen von Text oder Bildern auf ein Medium, vorwiegend Papier. Diese Technologie hat die Verbreitung und den Austausch von Informationen grundlegend verändert. Der Drucker ist zu einem unverzichtbaren Gerät im professionellen, schulischen und privaten Bereich geworden und ermöglicht die Erstellung einer Vielzahl von Dokumenten, von einfachen Blättern bis hin zu mehrfarbigen Ausdrucken.

Die Etymologie des Wortes „Drucker“ ist mit der Entstehung des Buchdrucks in Europa im 15. Jahrhundert verbunden. Nach Johannes Gutenbergs Erfindung der Druckerpresse wuchs die Nachfrage nach Geräten zur großflächigen Textvervielfältigung. Der Begriff „Drucker“ etablierte sich daraufhin als Bezeichnung für diese Geräte.

  • Zusammenfassend lässt sich sagen: Das Wort „Drucker“ leitet sich vom Verb „drucken“ ab und bezieht sich auf die Vervielfältigung von Text.
  • „Fotokopierer“ setzt sich aus den Wörtern „Foto“ (Licht) und „Kopierer“ (das, was kopiert) zusammen. Der Drucker blickt auf eine lange Geschichte zurück, die mit den traditionellen Druckpressen begann. Der Fotokopierer revolutionierte die Dokumentenvervielfältigung dank elektrofotografischer Technologie.

Die Entwicklung von Druckern und Fotokopierern hat Kommunikation und Arbeit in der Gesellschaft grundlegend verändert.

Etymologie von „Drucker“

Die Etymologie des Wortes „Drucker“ ist direkt mit der lateinischen Wurzel „imprimere“ verbunden, was „drücken“ oder „anbringen“ bedeutet. Dieser lateinische Begriff setzt sich aus der Vorsilbe „in-“ und dem Verb „premere“ zusammen, was „drücken“ bedeutet. Dieser Ursprung unterstreicht die grundlegende Idee des Druckens: Druck auszuüben, um Tinte auf eine Oberfläche zu übertragen.

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Bedeutung des Wortes weiterentwickelt und bezeichnet heute nicht nur den Druckprozess selbst, sondern auch die Maschinen, die ihn ausführen. Im Französischen wird die Endung „-ante“ häufig verwendet, um Substantive zu bilden, die eine Person oder Sache bezeichnen, die eine Handlung ausführt. „Imprimante“ bedeutet also wörtlich „Druckgerät“.

Diese sprachliche Konstruktion spiegelt die Hauptfunktion des Geräts präzise wider und integriert gleichzeitig eine technische Dimension, die sich mit dem Fortschritt der Drucktechnologien entwickelt hat.

Geschichte des Druckers

Die Geschichte des Druckers ist eng mit der Geschichte des Buchdrucks selbst verbunden. Die Erfindung der Druckerpresse im 15. Jahrhundert markierte einen entscheidenden Wendepunkt in der Verbreitung von Wissen. Vor dieser Erfindung wurden Bücher von Hand kopiert – ein langwieriger und mühsamer Prozess.

Mit Gutenbergs Druckerpresse wurde es möglich, Bücher in Massenproduktion herzustellen und so schriftliche Werke einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Drucker weiterentwickelt. Im 19. Jahrhundert steigerte die Einführung der Zylinderdruckmaschinen Druckgeschwindigkeit und -qualität.

Später, im 20. Jahrhundert, revolutionierten die Erfindung des elektrischen Druckers und in jüngerer Zeit die Tintenstrahl- und Laserdrucker die Branche. Diese technologischen Fortschritte haben nicht nur die Druckqualität verbessert, sondern auch die verfügbaren Medien und Druckformate diversifiziert.

Ursprung des Wortes „Fotokopierer“ Das Wort „Fotokopierer“ ist ein relativ neuer Begriff, der sich aus den beiden Elementen „Foto“ und „Kopierer“ zusammensetzt. Die Vorsilbe „Foto“ stammt vom griechischen „phōtos“ (Licht), während „Kopierer“ vom Verb „kopieren“ abgeleitet ist, was so viel wie reproduzieren bedeutet. Ein Fotokopierer ist also ein Gerät, das Licht nutzt, um Dokumente auf Papier zu reproduzieren. Der Ursprung des Wortes spiegelt auch die Technologie wider, die der Funktionsweise von Fotokopierern zugrunde liegt. Diese Geräte nutzen ein lichtbasiertes Verfahren, um ein Bild eines Originaldokuments zu erfassen und es auf einem neuen Medium zu reproduzieren. Diese Methode hat die Dokumentenreproduktion vereinfacht und beschleunigt und den Fotokopierer in modernen Büros unverzichtbar gemacht.
Etymologie von „Fotokopierer“ Wort Ursprung Etymologie Erscheinungsjahr
Hauptverwendung Drucker Französisch Vom Verb „imprimer“ (lateinisch „imprimere“: drücken, markieren) Ende des 19. Jahrhunderts

Gerät, das Papierkopien von einem digitalen Dokument erstellt

Fotokopierer

Französisch

Von „photo“ (Licht) + „copier“ (kopieren)

Mitte des 20. Jahrhunderts

Gerät, das Dokumente mithilfe eines fotografischen Verfahrens reproduziert

Die Etymologie des Wortes „Fotokopierer“ hebt die beiden wesentlichen Bestandteile hervor, aus denen es besteht. Das Präfix „Foto“ verweist auf die Verwendung von Licht im Reproduktionsprozess, während das Suffix „-kopierer“ die Hauptfunktion des Geräts – das Kopieren – kennzeichnet. Diese Kombination unterstreicht die Bedeutung der optischen Technologie für die Funktionsweise von Fotokopierern.

Der Begriff wurde in den 1960er-Jahren mit dem Aufkommen der ersten modernen Fotokopierer populär. Zuvor erfolgte die Dokumentenreproduktion häufig mit weniger effizienten Methoden wie dem Matrizendrucker oder Vervielfältigungsgerät. Die Entwicklung des Fotokopierers markierte einen bedeutenden Fortschritt in der Dokumentenreproduktion und machte den Prozess schneller und zugänglicher.

Geschichte des Fotokopierers

Fotodrucker

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